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Kapitel 4 – Was ich nicht geplant hatte

  • Autorenbild: Ramona
    Ramona
  • 2. Aug.
  • 1 Min. Lesezeit

Als ich die Entscheidung getroffen hatte zu reisen, war mein Weg klar.


Ich werde gehen.

Ich werde unterwegs sein.

Ich werde mir diese Zeit nehmen.


Und genau am Ende dieser Philippinen-Reise ist etwas passiert, das ich nicht eingeplant hatte.



Auf meiner letzten Insel habe ich jemanden kennengelernt.


Ganz am Schluss dieser Reise.

Kurz bevor ich zurückgeflogen bin nach Hause.


Es war nicht geplant. Nicht gesucht.

Und trotzdem von Anfang an leicht.


Natürlich.

Ohne Druck.

Ohne Erwartung, dass daraus etwas Bestimmtes entstehen muss.


Ich bin danach zurück in die Schweiz geflogen.

Mit der gleichen Entscheidung, die ich vorher schon getroffen hatte:

Ich werde reisen.


Das stand nie zur Diskussion.

Er war einfach plötzlich da.

Und er hat nichts davon verändert.


Wir haben den Kontakt gehalten.

Unaufgeregt. Ohne etwas zu forcieren.

Einfach zwei Leben, die parallel weitergelaufen sind.


Einige Monate später bin ich zu ihm gereist.

Nicht, um etwas zu entscheiden.

Sondern um ihn besser kennenzulernen.


Und um zu verstehen, wie es sich anfühlt, wenn Realität und Gefühl sich begegnen.


Danach wurde klar, was sich still entwickelt hatte:

Dass ich nach meiner geplanten Reise nicht einfach „zurückkehre“.


Sondern, dass es einen Ort gibt, an dem ich ankommen möchte.

Nicht als Plan. Nicht als Verpflichtung.

Sondern als Möglichkeit, die sich ergeben hat, während ich meinen Wunsch nach reisen weiterverfolgt habe.


Meine Entscheidung zu reisen ist dabei immer gleich geblieben.

Sie war vorher da.

Und sie bleibt.


Was sich verändert hat, ist nicht meine Richtung.

Sondern, dass jemand Teil davon geworden ist.

Nicht als Auslöser. Nicht als Ziel.


Sondern als etwas, das sich dazugefügt hat.


Und genau so fühlt es sich richtig an.

 
 
 

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